Unsere Schule

Rolf Puller // Informationen der Schulleitung // 8. Februar 2016

Qualitätsanalyse mit guten Ergebnissen abgeschlossen

Leistet eine Schule gute Arbeit? Welche Bereiche ihrer Arbeit kann sie noch weiterentwickeln? Dieser Fragestellung geht die „Qualitätsanalyse NRW“, eine Abteilung der Bezirksregierung, nach. Dabei werden alle wichtigen Dokumente einer Schule, die Ziele und Inhalte der pädagogischen Arbeit beschreiben, z. B. Schulprogramm, schulinterne Lernpläne und besondere Konzepte der Schule, überprüft, mehrere Male die Schule besucht und dabei der Unterricht eines großen Teils aller Lehrkräfte eingesehen, aber auch unabhängige Interviews mit Schülerinnen und Schülern, Eltern und den Lehrkräften durchgeführt. Wie dies im Einzelnen funktioniert, ist hier beschrieben.

An der Hermann-von-Helmholtz-Realschule hat die Qualitätsanalyse im vergangenen Kalenderjahr stattgefunden; der Qualitätsbericht liegt nunmehr vor. Dessen Inhalte sind am 4.2.2016 in der Schulkonferenz vorgestellt worden: In 27 Beobachtungsfeldern erhielt unsere Schule Noten, sehr oft darunter die Einstufung „+“ und auch „++“.

Die folgende Übersicht aus dem Qualitätsbericht beschreibt die Stärken und Handlungsfelder der Schule; sie bezieht sich auf die verpflichtenden und die vereinbarten ergänzenden Prüfkriterien:

Stärken der Schule:

  • gestaltetes, sehr positives Schulklima
  • heterogene Schülerschaft, die vorurteilsfrei zusammenlebt und engagiert das Schulleben mitgestaltet
  • teamfähiges, innovatives Kollegium
  • souveräne, Orientierung gebende Schulleitung

Handlungsfeld der Schule:

Konzept des selbstständigen Lernens systematisch weiterentwickeln:

  • Erweiterung der Verantwortungsübernahme für das eigene Lernen
  • Vereinbarung auf verbindliche, übergreifende Unterrichtsprinzipien
  • gemeinsames Verständnis von Leistung und ihrer Bewertung
  • begleitet durch systematische Evaluation

(aus: Qualitätsbericht S. 20)

In der pädagogischen Arbeit darf sich die Schule deutlich bestärkt fühlen. Die Überprüfung des Konzepts und die Weiterentwicklung des Selbstständigen Lernens, Kernanliegen der Schule, stehen ohnehin laufend auf der Tagesordnung der pädagogischen Konferenzen.

Rolf Puller // Informationen der Schulleitung // 31. Januar 2016

Herr Dätig übernimmt Amtgeschäfte als stellvertretender Schulleiter

Den Staffelstab hat ihm seine Vorgängerin Frau Berghaus gerade übergeben: Herr Marcus Dätig tritt zum 1.2.2016 seinen Dienst als ständiger Stellvertreter des Schulleiters Herrn Puller an. Bisher war Herr Dätig Lehrer in den Fächern Physik, Mathematik und Technik an einer Realschule in Solingen. In den vergangenen Jahren hat er umfangreiche Erfahrungen in der Koordination verschiedener Jahrgangsstufen sammeln können und die Fachschaften seiner Unterrichtsfächer Physik und Technik geleitet. Daneben war er dort im Lehrerrat aktiv. Seine „Bodenhaftung“ als Lehrer hat er als Klassenlehrer in der Erprobungsstufe nie verloren – er empfindet den Lehrerberuf als sehr schön.

Nun freut er sich auf seine neuen Leitungsaufgaben an unserer Schule. Die Lehrkräfte der Schule haben ihn bei verschiedenen Besuchen in der Schule bereits kennenlernen können – der Schulkonferenz wird er sich am 4.2.2016 vorstellen.

Die Schulgemeinde heißt ihn herzlich willkommen, wünscht ihm ein gutes Einleben in sein neues Arbeitsumfeld und für seine Tätigkeit allzeit eine gute Hand!

Rolf Puller // Informationen der Schulleitung // 31. Januar 2016

Verabschiedung der Konrektorin Frau Berghaus in den Ruhestand

Nach fast 38 Jahren Dienst an der Hermann-von-Helmholtz-Realschule wurde unsere Realschulkonrektorin Frau Monika Berghaus am 31. Januar 2016 in den wohlverdienten Ruhestand entlassen. Seit 1978 unterrichtete die Lehrerin die Fächer Mathematik, Erdkunde, zeitweilig auch Physik, Informatik und Textilgestaltung in Elberfeld. 1992 wurde sie unter dem damaligen Schulleiter Herrn Vogel zur Realschulkonrektorin befördert und war stellvertretende Schulleiterin auch unter dessen Nachfolger Herrn Vögeding und zuletzt bei Herrn Puller. Die Vorbereitung der Unterrichtsverteilung, die Stundenplangestaltung, Angelegenheiten der Neigungsdifferenzierung und des Raumplans, aber auch die Koordination der Lernstandserhebungen in der Jahrgangsstufe 8 und der Zentralen Prüfungen in der Jahrgangsstufe 10 gehörten zu ihren Kernaufgaben.

In einer Feierstunde am 29. Januar 2016 wurde sie von ihren Kolleginnen und Kollegen, aber auch unter reger Anteilnahme ehemaliger Lehrkräfte der Schule in den nächsten Lebensabschnitt verabschiedet. Sketche der Lehrkräfte, die ihre Amtszeit Revue passieren ließen, warfen noch einmal einen humorvollen Blick auf die Aufgabe der Stundenplangestaltung. Mit den Worten der Urkunde zur Entlassung in den Ruhestand sprach ihr Schulleiter Puller seinen Dank für ihre Arbeit aus – ein herzliches Dankeschön für lange und treue Pflichterfüllung. In ihrer Abschiedsrede ließ Frau Berghaus wissen, dass sie auch in Zukunft nicht uninteressiert gegenüber „ihrer“ bisherigen Schule bleiben wird, aber sich auf viele neugewonnene Freiheiten freut – zum Beispiel auf die Möglichkeit, zu jeder Zeit im Jahr verreisen zu können.

Einen Gruß der bisherigen Konrektorin an die Schulgemeinde findet man hier.

Zeitgleich mit Frau Berghaus wurde auch Herr Heinz-Georg Wied verabschiedet, der seit 1998 Biologie und Chemie an der Schule unterrichtet hatte.

Den beiden wünscht die Schulgemeinde alles Gute für den neuen Lebensabschnitt!

Rolf Puller // Informationen der Schulleitung // 5. Dezember 2015

Befragungsergebnisse zu Schülererfahrungen mit Cybermobbing

Seit einigen Wochen ist im Erdgeschossflur des Hauptgebäudes eine Präsentation zu sehen: Schülerinnen und Schüler des Kurses 10 if hatten alle anderen Kinder und Jugendlichen an der Schule befragt, ob sie Erfahrungen mit Cybermobbing haben (vgl. auch hier). Diejenigen, die bereits einmal Cybermobbing erlebt haben, berichteten, dass andere Kinder und Jugendliche sie außerhalb der Schule mit unangemessenen Texten oder Bildern angegangen waren. Aber dieses wirkte dennoch in den Umgang untereinander auch in der Schule hinein. Interessantes Ergebnis der Befragung ist auch, dass die Mädchen und Jungen zwar mehrfach äußerten, selbst wesentlich besser im Internet und in den sozialen Netzwerken Bescheid wüssten als ihre Eltern – Hilfe im Fall von Cybermobbing erhoffen sie sich aber dennoch zuerst von Elternhaus und Schule.

Die Ergebnisse der Befragung werden zu Beginn des Jahres 2016 von einer Arbeitsgruppe aus Schülerinnen und Schülern, Eltern und Lehrkräften der Hermann-von-Helmholtz-Realschule genauer ausgewertet werden. Erste Ideen, wie Kinder und Jugendliche im angemessenen Umgang untereinander in sozialen Netzwerken geschult werden können, sind an der Schule bereits vorhanden.

Die Ausstellung wird noch bis Ende Januar 2016 zu sehen sein.

Rolf Puller // Informationen der Schulleitung // 1. November 2015

Richtigen Umgang mit sozialen Netzwerken lernen

Wie verhält man sich in sozialen Netzwerken angemessen und anderen gegenüber respektvoll? Was kann unsere Schule dazu beitragen, dass Kinder und Jugendliche dieses lernen? Wie können Schule und Elternhaus dabei zusammenwirken? Welchen Teil der Verantwortung dabei können wir den Jugendlichen selbst übertragen?

Diese Fragen beschäftigen derzeit Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler und Eltern. Im Oktober 2015 führte der Kurs 10 if unter der Leitung von Herrn Kleinherbers eine Umfrage unter allen Kindern und Jugendlichen der Schule durch – eine Bestandsaufnahme, um genauer herauszufinden, welche Vorerfahrungen mit solchen Netzwerken bestehen. Ebenso wollte die Forschergruppe wissen, ob die Befragten schon einmal mit Beleidigungen, Verunglimpfungen oder unerlaubtem Veröffentlichen ganz persönlicher Informationen durch Dritte konfrontiert waren – ein Phänomen, das häufig als „Cybermobbing“ bezeichnet wird. Was kann man dann als Betroffener tun?

Die Ergebnisse dieser Umfrage werden die Zehntklässler in den nächsten Wochen in Form einer Plakatsammlung präsentieren und der Schulgemeinde vorstellen.

Parallel dazu wird am 5. November 2015, 19:30 Uhr, in der Aula der Hermann-von-Helmholtz-Realschule ein Informationsabend stattfinden, auf welchem von Herrn PHK Weidner von der Polizei Wuppertal Informationen über den Umgang mit sozialen Netzwerken und den rechtlichen Gesichtspunkten dabei gegeben werden. Eingeladen zu dieser Veranstaltung sind alle interessierten Personen der Schulgemeinde – Eltern, Schülerinnen und Schüler und Lehrkräfte.

In den nächsten Wochen soll dann in der Schule eine Arbeitsgruppe aus allen drei Gruppen überlegen und Maßnahmen planen, wie Jugendliche den richtigen Umgang mit anderen in Facebook, WhatsApp, SnapChat und Co. lernen können. Für die Schule ist dieses eine Erweiterung all ihrer Maßnahmen im Bereich ihres Gewaltvorbeugungskonzeptes – handelt es sich bei persönlichkeitsschädigendem Verhalten im Netz doch auch um eine Form der Gewalt.

Gute Erfahrungen hat die Hermann-von-Helmholtz-Realschule damit gemacht, Jugendliche als Beteiligte in die Verantwortung dafür einzubinden. In der Streitschlichtung und im Patensystemen für die neuen Fünftklässler lernen die Schülerinnen und Schüler, als „Peers“, als Ansprechpartner und Vorbilder in der eigenen Altersgruppe zu wirken. Dahingehend richten sich auch die Überlegungen der Schule im Blick auf die Vorbeugung bzw. Hilfe bei Cybermobbing.

Zu gegebener Zeit wird hier über Weiteres berichtet werden.

Rolf Puller // Aktionen // 8. Mai 2015

4362 Runden für die Pausengestaltung

Sponsoren für ihren Lauf zugunsten der Pausen- und Schulhofgestaltung haben die Schülerinnen und Schüler der Hermann-von-Helmholtz-Realschule in den letzten Wochen gesucht und gefunden. Bei sonnigem und warmen Wetter liefen die rund 500 Kinder und Jugendlichen am Freitag, 8. Mai 2015, mit großem sportlichen Ehrgeiz auf der Nordbahntrasse. Nacheinander spurteten die Erprobungsstufenschüler, die Siebt- und Achtklässler und schließlich die Großen: Westlich und östlich des Mirker Bahnhofs waren jeweils 400-m-Strecken markiert, auf denen die Mädchen und Jungen ihre Runden drehten. Die Zehntklässler setzten dabei ihre Kräfte nicht zur Erhöhung der Anzahl gelaufener Runden ein, sondern fungierten auch als Streckenposten und Rundenzähler für die Jüngeren – angeleitet von ihren Sportlehrerinnen und Sportlehrern.

Ein voller Erfolg für die Schulgemeinde! Mit dem erlaufenen Sponsorengeld sollen Spielmöglichkeiten für die Hofpausen geschaffen werden – so hatte sich dies die Schülervertretung vor einigen Wochen überlegt. Mit den Sponsorengeldern und den Spenden der Stadtsparkasse Wuppertal, der Fa. VORWERK als Kooperationspartner der Schule und zweier zufällig vorbeikommender Radfahrer, die dem Sponsorenlauf begeistert zuschauten, können diese Pläne nun realisiert werden. Ein herzliches Dankeschön an alle Geber und an die Aktiven in der Schüler- und Lehrerschaft!

Der Tag dieses Sponsorenlaufs steht zudem für den Anfang einer Trassenpatenschaft unserer Schule: Für den Abschnitt zwischen der Brücke Wüstenhofer Straße und dem Mirker Bahnhof hat die Hermann-von-Helmholtz-Realschule Verantwortung übernommen und will mit Schülergruppen darauf achten, dass die Trasse als Freizeitangebot „in Ordnung gehalten“ wird. Dazu gehört, im Auftrag der WuppertalBewegung e. V. regelmäßig zu kontrollieren, ob Verunreinigungen oder gar Schäden am Trassenverlauf bestehen und dies ggf. zu melden. Für die Schule ist dies Bestandteil ihres Konzepts der Öffnung zum Stadtteil hin und dient der Erziehung zur Verantwortung für das Gemeinwesen.

Rolf Puller // Informationen der Schulleitung // 18. März 2015

Unser aktualisiertes Schulprogramm 2014/15 ist online!

Im Schulprogramm ist aufgeschrieben, was für die Arbeit an der Schule bedeutsam ist. Das Schulprogramm ist einerseits Wegweiser für die pädagogische Arbeit im Alltag, beschreibt aber auch, wohin sich die Schule entwickeln will.

In den letzten Wochen und Monaten haben wir Rückschau gehalten und daran gearbeitet, was für die Arbeit an unserer Schule bestimmend sein soll, und auch geplant, welche Vorhaben uns für die Zukunft wichtig erscheinen. Unter Beteiligung von Eltern- und Schülervertretern entstand auf diese Weise in der Steuergruppe Schulprogramm und Qualitätssicherung die aktuelle Fassung, die hier einsehbar ist.

Wir verstehen unsere Schule als „Haus des Lernens und Lebens miteinander“, wie dies im Bild beschrieben ist. Die Grundsätze unserer Arbeit sind in der Präambel (S. 6 des Schulprogramms) aufgelistet.

Rolf Puller // In der Schule // 25. November 2014

Der Förderverein macht’s möglich: „Bühne frei!“

Mit der Unterstützung durch den Förderverein der Hermann-von-Helmholtz-Realschule e. V. verfügen wir nun über eine Bühne mit Traversenkonstruktion, an der Scheinwerfer und Mikrofone befestigt werden können. Die Theatergruppe und die musikalischen Arbeitsgemeinschaften der Schule sind froh darüber, dass Szenen, Gesang und Musik nunmehr von der richtigen Stelle aus beleuchtet und gut verständlich gemacht werden können. Hatte der Förderverein gemeinsam mit dem Schulträger vor einigen Jahren die Bühne finanziert, war ihm jetzt die notwendigen Konstruktion für die Licht- und Tontechnik ein Herzensanliegen. Ein gutes Angebot der Wuppertaler Firma TONact Veranstaltungstechnik erlaubte die Anschaffung, für die der Förderverein in seiner Weihnachtssammlung noch weitere Unterstützer sucht. Die Schulgemeinde freut sich sehr über die Anschaffung – mit großem Eifer unterstützten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 10 c den Aufbau der Traversenteile. Auf die Licht- und Toneffekte bei den nächsten Aufführungen des Schultheaters, des Schulchors und der Band darf man gespannt sein!

Rolf Puller // Erlebnisse // 27. Oktober 2014

Spielgeräteausleihe am SV-Kiosk

In den Hofpausen spielen und toben – wer möchte das nicht? Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 7 haben unter der Anleitung der SV-Verbindungslehrerinnen Frau Bach und Frau Wolter eine Spielgeräteausleihe eingerichtet. Hier kann sich jedes Kind gegen Vorlage des Schülerausweises in den Pausen Bälle, Sportgeräte und ähnliches ausleihen. So machen die Pausen Spaß und sind niemals langweilig!

Die Lehrerinnen und Lehrer freut daran zweierlei: einerseits können die Kinder und Jugendlichen dadurch eine „bewegte“ Pause haben, andererseits lernen und üben die Schülerinnen und Schüler, die in der Spielgeräteausleihe Dienste übernehmen, Verantwortung und Organisationsvermögen.

Rolf Puller // Aktionen // 29. Mai 2014

Französischunterricht einmal anders

Gemeinsamkeiten und Unterschiede über Sprachgrenzen hinweg zu entdecken hatte sich der Französischkurs in der Jahrgangsstufe 7 vorgenommen: Mädchen und Jungen in Tours (Frankreich) kennengelernt haben die Siebtklässler – nicht persönlich oder durch eine Brieffreundschaft, sondern in einem gemeinsamen Videoprojekt. Von September 2013 bis Januar 2014 beschäftigten sich die Jugendlichen mit der Frage „Dis-moi comment tu vis, je te dirai qui tu es!“ – „Sag mir, wie du lebst, ich sage dir, wer du bist!“. Mit ihrer Französischlehrerin Frau Lespinasse erstellten sie kurze Videofilme zum Thema; im Collège Anatole France de Tours leiteten Lehrkräfte gleichaltrige französische Jugendliche bei der Produktion entsprechender Videos an. Aus diesen Clips entstand eine kleine Filmsammlung, die jetzt auf der Website des Collège Anatole France de Tours (hier) zu sehen ist. Wer die Seite aufruft und unter den Text zur Vorstellung des deutschen Schulsystems scrollt, kann die filmischen Ergebnisse der Mädchen und Jungen betrachten.