Aufführungen

Rolf Puller // Aufführungen // 13. Oktober 2019

Spielerische Annäherung an das Thema Berufswahl

In zwei Aufführungen am 9. und 11. Oktober 2019 zeigten Förderschülerinnen und -schüler gemeinsam mit anderen Jugendlichen Szenen im Zusammenhang mit ihrer Berufswahl. Mittels Tanz, Pantomime und darstellendem Spiel gab es eine kreative Annäherung an das, was nach der Schulzeit kommt. Das inklusive Theaterprojekt wurde angeleitet vom WUPPER THEATER und der Sozialpädagogin der Hermann-von-Helmholtz-Realschule Frau Wunsch. Ohne die Förderung durch den Mirker Quartiersfond wäre das Projekt nicht umsetzbar gewesen – vielen Dank!

Rolf Puller // Aufführungen // 11. Juli 2019

„Sichtbar sein – andere sehen“

Die hier schon angekündigte Fotoausstellung wurde am 10. Juli 2019 in der Utopiastadt im Mirker Bahnhof eröffnet. Dort sind 20 Bilder ausgestellt, die in den letzten drei Monaten mit Schülerinnen und Schülern des Faches Praktische Philosophie in der Klasse 8 b und der Wuppertaler Fotokünstlerin Annette Jonak entstanden sind. Diese Fotos bilden das künstlerische Ergebnis einer Unterrichtsreihe, die sich mit Fremd- und Selbstwahrnehmung auseinandersetzt, mit verschiedenen kulturellen und religiösen Hintergründen, Geschlechterrollen und dem gemeinsamen Lebensumfeld an der Mirke.

Anwesend waren Schüler, Freunde und Familie der Teilnehmenden so wie Interessierte. Eröffnet wurde die Veranstaltung von dem Initiator des Projektes im Rahmen des Bundesprogramms „Respekt Coaches“ Norbert Weinrowsky vom Internationalen Bund. Anschließend interviewte der Schulleiter Rolf Puller die beteiligte Fachlehrerin Thuy Großmann-Vu, die Schulsozialarbeitern Alina Hotzwik, die Fotografin Annette Jonak und die Schülerinnen und Schüler zum Entstehungsprozess der Fotos.

Für die Jugendlichen war es ein besonderes und persönlichkeitsstärkendes Erlebnis, sich gegenseitig nicht wie sonst mit dem flüchtigen Medium einer Handykamera zu fotografieren, sondern Selbstportraits mit dem Ergebnis von Plakaten zu erstellen.

Die beeindruckenden Fotos sind nun kommentiert in der Utopiastadt bis zum 19. Juli ausgestellt. Die Ausstellung ist öffentlich, der Eintritt ist frei. An Plakatwänden der Fa. Ströer hängen sie in den kommenden 14 Tagen stadtweit an 170 Stellen. Nach dem Ausstellungsende werden die Fotos in die Dauerausstellung von Schülerarbeiten in der Hermann-von-Helmholtz-Realschule übernommen.

Rolf Puller // Aufführungen // 14. Dezember 2018

Vorlesewettbewerb – mörderisch gut

Mit dem Vorlesen eines mörderischen Krimis sicherte sich Zeynep Kol aus der Klasse 6 a am 14.12.2018 den Schulsieg in der Endausscheidung des nunmehr 60. Vorlesewettbewerbs. Zwar ist unsere Schule noch keine 60 Jahre alt, lädt aber seit Jahrzehnten alle Sechstklässler zur Teilnahme an diesem großen Wettbewerb ein. Mit Zenep Kol kämpften Elisaweta Schmidt aus der Klasse 6 c und Hicham El Madari aus der Klasse 6 b um den Sieg.

Für die drei Klassensieger gehörte schon Mut dazu, vor der vollbesetzten Aula einen selbst ausgesuchten Text aus einem Buch vorzulesen. In der zweiten Runde erhielten sie dann die Aufgabe, einen ihnen fremden Text vorzutragen. Das Publikum hörte gebannt zu und spendierte Applaus. Die Jury, bestehend aus den Deutschlehrerinnen Frau Bach und Frau Rolf und der Zehntklässlerin Livia Umanska, freuten sich, dass die Sjungen Leserinnen und Leser mit großem Eifer zu den Büchern gegriffen hatten. So war es nur passend, dass Herr Akgül, der Moderator der Endausscheidung, als Gewinne für die Klassensieger und die Schulsiegerin Büchergutscheine überreichte, die der Förderverein spendiert hatte. Für Zeynep Kol geht es nun weiter: Zu Beginn des Jahres 2019 muss sie sich in der Stadtmeisterschaft ihren Konkurrentinnen und Konkurrenten aus den anderen Wuppertaler Schulen stellen. Wir drücken ihr die Daumen!

 

Rolf Puller // Aufführungen // 22. September 2018

Lebendige Annäherung an Berufe

„Kopf-, Fuß- und Handwerk“ zeigten Schülerinnen und Schüler verschiedener Jahrgangsstufen in ihrer szenischen Aufführung am 13. September 2018. Der Vorführung in der Aula waren seit Juni mehrere Wochen gemeinsamen Erarbeitens und Probens von Pantomime, Tanz und Sketchen vorausgegangen – geführt durch das WUPPER THEATER, einen gemeinnützigen Träger Freier Jugendhilfe, und die an unserer Schule in den Klassen gemeinsamen Lernens tätige Frau Wunsch.

Ziel des Projektes war es, dass sich die Teilnehmenden aktiv mit dem Thema Berufswahl und mit ihren beruflichen Möglichkeiten auseinandersetzen. So sollte das Selbstbewusstsein der Schüler gestärkt werden. Szenen an einem Unfallort, auf einer Baustelle, in einem Friseursalon wurden mit großer spielerischer Freude dargestellt – darunter ein Rap, der die die Zuschauer besonders beeindruckte.

Möglich wurde die Verwirklichung des Projektes durch die Förderung vonseiten der Aktion Mensch.

Ein herzlicher Dank geht an Frau Antje Zeis-Loi, die die fotografische Dokumentation des Vorhabens besorgt hat und die Veröffentlichung auf unserer Schulhomepage gestattet hat!

Rolf Puller // Aufführungen // 4. September 2017

Aula als Konzertsaal der KulturTrasse

Mit einem bunten Programm haben die Künstler des Festivals KulturTrasse am 2. September 2017 die Aula unserer Schule mit Klängen erfüllt. Am ersten Wochenende nach den Sommerferien traten hier die Wuppertaler Kurrende, das Wupper-Trio und die Free Jazzer Peter Brötzmann, Kondo und Heather Leigh auf. Die Kurrende ließ in ihrem Programm viele Facetten anspruchsvollen Chorgesangs erkennen, das Wupper-Trio spielte Stücke von W. A. Mozart und A. Piazolla und die Free Jazzer zeigten mit ihrer Musik, wie dynamisch Jazz sein kann. Insgesamt etwa 350 Zuhörerinnen und Zuhörer besuchten die drei Konzerte.

Rolf Puller // Aufführungen // 13. Januar 2017

„(M)ein neuer Tag“

Ihre neue Heimat Wuppertal fingen 13 Schülerinnen und Schüler mit Fluchtgeschichte mit der Kamera ein. Alle besuchen unsere Sprachseiteneinsteigerklassen. Unter Anleitung der Theatermacherin Nelly Köster, der Fotografin Caroline Schreer und unserer Kunstlehrerin Anette Wahl gingen die Kinder auf die Suche nach der Schönheit im Alltäglichen. Die Frage „Wenn du einem Freund oder einer Freundin dein neues Leben zeigen wolltest, wie würde das aussehen?“ gaben die Workshop-Leiterinnen ihnen mit auf die Entdeckungstour. „Wir wollen den Versuch wagen, die Jugendlichen zu bestärken, sich in ihrem „neuen“ Leben nach der Flucht auch als willkommene Gestalter, als aktive, ernst genommene Persönlichkeiten … wahrzunehmen. Sie sollen die Möglichkeit bekommen, sich in der Öffentlichkeit selbstbewusst zu präsentieren …“, so Nelly Köster und Caroline Schreer.

In kleinen Notizbüchern notierten die Kinder, was ihnen dazu eingefallen ist, und erzählten im Anschluss in der Gruppe die Geschichte zum eigenen Foto. In den letzten Wochen  entstanden so großformatige Bilder.

Ab Freitag, 20. Januar 2017, 15:30 Uhr, sind die Bilder in der Galerie Hebebühne, Mirker Straße 42, zu sehen. Die Ausstellung ist eine Woche geöffnet; der Eintritt ist frei.

Das dem Kulturrucksack Wuppertal angegliederte Projekt des Künstlernetzwerkes CANTINA PUBLICA wurde in Kooperation mit der Hermann-von-Helmholtz-Realschule und mit Unterstützung des Ölbergfonds, der Firma Vorwerk Elektrowerke und der Druckerei B.R.O.T. realisiert.

Rolf Puller // Aufführungen // 17. Oktober 2016

Den Spielplatz selbst gestalten …

…  wollen die Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Klassenstufen, die sich in den letzten Monaten im Unterricht mit dem Platz vor der Schule auseinandersetzten. Besonders intensiv beschäftigten sich die Mädchen und Jungen der Klasse 7 b unter der Leitung ihrer Klassenlehrerin Anette Krock und die Jugendlichen der Klasse 9 b unter der Führung von Anette Wahl mit dem Spielplatzbau. Die Jüngeren bauten ein Modell, das ihre Wünsche und Überlegungen zeigt, wie ihr idealer Spielplatz aussehen soll. In einer Umfrage unter allen Schülerinnen und Schülern und bei den Anwohnern in der Umgebung des Spielplatzes stellten die Neuntklässler fest, was sich die Befragten von dem neu zu gestaltenden Spielgelände erhoffen. Präsentiert wurden die Arbeitsergebnisse in einer Veranstaltung in der Schule am 6. Oktober, zu der der Bezirksbürgermeister Herr Vitenius, der Jugendamtsleiter Herr Verst und mehrere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von dort, Vertreter des Ressorts Grünflächen und Forsten und des Dezernates Bürgerbeteiligung anwesend waren. Sie alle hörten den Vorträgen der Kinder und Jugendlichen aufmerksam und gespannt zu.

Im Frühjahr 2016 hatte das Jugendamt die Schule eingeladen, sich an den Planungen für den neuzugestaltenden südlichen Teil des Spielplatzes zu beteiligen und die Stadt mit den eigenen Überlegungen zu unterstützen. Im Laufe der Zeit erarbeiteten die Siebtklässler ihr Modell, das als Wünsche eine lange Rutschbahn, eine Vogelnestschaukel und im Boden eingelassene Trampoline zeigt. „Wir wünschen uns natürlich, dass alles so kommt, wie wir uns das wünschen!“, erklärten die Mädchen bei der Vorstellung des Modells. Anschließend zeigten die älteren Schülerinnen und Schüler auf, was sie in ihren Befragungen herausgefunden hatten. Auch bei den Großen stand die Erkenntnis im Mittelpunkt, dass der neue Spielplatz viele Bewegungsangebote machen, aber auch Treffpunkt für die Anwohner sein soll.

Jetzt im Herbst werden die Spielplatzplaner des Ressorts Grünflächen und Forsten auf der Grundlage der Schülerarbeiten eine Planung angehen und diese im Dezember in der Schule vorstellen. Hier sollen die Planungen dann noch einmal mit den Kindern und Jugendlichen abgestimmt werden. Eine Vorstellung dieser Ergebnisse wird dann im Februar 2017 unter Beteiligung der Schülerinnen und Schüler in der Bezirksvertretung stattfinden.

„Für unsere Kinder und Jugendlichen ist dieses Projekt nicht nur eine Möglichkeit, Kreativität zu entwickeln und zu zeigen, sondern auch Gelegenheit, Verantwortung für das Schulumfeld zu übernehmen. Die Mädchen und Jungen lernen dabei ganz nebenbei, sich ‚politisch‘ zu engagieren“, meint Schulleiter Rolf Puller. „Das funktioniert auf diese Weise viel besser als mit einem Politikbuch!“

Aufmerksamkeit fand das Vorhaben auch in der Lokalpresse und beim Wuppertaler Medienprojekt, das einen Film über das Projekt drehte. Dieser wird demnächst öffentlich zu sehen sein.

Rolf Puller // Aktionen // 13. Dezember 2015

Begeisterung fürs Lesen wecken …

… möchte unsere Schule mit ihrem Programm zur Leseförderung. Dazu gehört, die Kinder anzuspornen, sich Bücher auszusuchen, deren Geschichten sie besonders interessieren, sich mit dem Lesestoff auseinanderzusetzen und sie auch dazu anzustiften, andere für die Geschichten zu begeistern. Dass sich dabei die Lese- und Sprachfähigkeit verbessert, versteht sich fast von selbst.

An der Hermann-von-Helmholtz-Realschule gibt es dazu in jedem Dezember zwei Highlights: die Teilnahme am bundesweiten Vorlesewettbewerb und ein Leseabend, jeweils mit einem Wuppertaler Autor.

Für den Vorlesewettbewerb am 10.12.2015 haben die Sechstklässler lange trainiert: In den Klassen 6 a, 6 b und 6 c wurden jeweils diejenigen bestimmt, die am besten lesen können. Die Klassensieger Abdullah Büyük (6 a), Tristan Haubner (6 b) und Merve Gündüz (6 c) traten dann gegeneinander an, um unter sich den Schulsieger zu bestimmen. Der Wettbewerb gestaltete sich deswegen so spannend, weil neben einer selbst ausgewählten Geschichte auch ein unbekannter Buchtext vorgetragen werden musste. Den Titel des Schulsiegers, der dann zu Beginn des nächsten Jahres in den Stadtmeisterschaften (und vielleicht auch im Landes- oder Bundeswettbewerb) antreten muss, holte sich Tristan. Von den Klassenkameraden, aber auch von der restlichen Jahrgangsstufe, gab es lautstarken Beifall.

2015-12-30 Artikel Vorlesewettbewerb (WZ)

Am Donnerstag, 17.12.2015, 17 Uhr,  kommt Tim Milan, der Wuppertaler Kinderbuchautor, zu uns in die Schule und wird die Schülerinnen und Schüler unserer Erprobungsstufe, aber auch die Viertklässler der umliegenden Grundschulen in einem „Lesestündchen“ begeistern.

 

Rolf Puller // Aufführungen // 13. August 2015

„Viertelklang“ in der Aula

Das Wuppertaler „Viertelkang“-Festival, das in diesem Jahr entlang der Nordbahntrasse stattfindet, ist auch in unserer Schule zu Gast: Zwei von 28 Konzerten finden in der denkmalgeschützten Aula der Schule statt. Das Wupppertaler Improvisations Orchester (WIO) gastiert dort um 20.30 Uhr und um 21.45 Uhr – der Bogen spannt sich von Mitgliedern der Wuppertaler Symphoniker bis hin zu Musikern aus den Bereichen des Jazz, Freejazz und der „Freien Improvisation“. Auf die Klänge darf man gespannt sein, spielt das etwa 20-köpfige Orchester doch ohne Dirigenten!

Zwischen den Konzerten des WIO ist neben der Aula ein Film über die musikpädagogische Arbeit an der Schule zu sehen. Wer sich vor oder nach dem Hören der Musik oder beim Betrachten des Films stärken möchte, kann sich am Büfett stärken, das die Schule vorbereitet hat.

Weitere Informationen zum „Viertelklang“-Festival findet man unter www.wuppertal.de/microsite/viertelklang-2015/wuppertal/wuppertal.php

Rolf Puller // Aufführungen // 16. März 2015

„Ein Sommernachtstraum“: Die Aula als Zauberwald

Eine märchenhafte Verwechslungskomödie konnte die Schulgemeinde in den Aufführungen der Theater-AG am 13., 14. und 15. März 2015 erleben: In den letzten Monaten erarbeitete die Gruppe den „Mittsommernachtstraum“ des englischen Dichters William Shakespeare – in einer schülergerechten Fassung unter der Leitung von Anette Krock.

Die Geschichte ist turbulent: Hermia ist in Lysander verliebt, soll aber nach dem Willen ihrer Mutter Demetrius heiraten. Die beiden fliehen und stattdessen versucht Helena verzweifelt, Demetrius´ Herz zu erobern. Es entwickelt sich ein verzwicktes Spiel, angestachelt von dem Liebeszauber des Elfenkönigs Oberon und seines treuen Dieners Puck. Eine Vielzahl von Verwirrungen und Missverständnissen ist die Folge. Elfenkönigin Titania verliebt sich in den zum Esel verwandelten Zettel, Lysander vergisst seine Geliebte Hermia und buhlt stattdessen um die Gunst Helenas. Bald treibt auch Puck sein eigenes Spiel … Erst zum Ende schafft Oberon wieder Ordnung und fügt die Paare zusammen, die zusammengehören.

Das Publikum war fasziniert vom Spiel der Darstellerinnen und Darsteller. Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen waren daran beteiligt, die Shakespearesche Komödie auf die Bühne zu bringen. Unterstützt wurde die Aufführung durch Andreas Eich, Vater zweier Schauspieler, der als professioneller Bühnentechniker viele Ideen zur Gestaltung von Licht und Sound einbrachte. Das Publikum dankte den Schauspielern, den Schülern, die Licht und Ton steuerten, der Regisseurin Anette Krock und Herrn Eich mit großem Applaus.

Das Spiel von Sümeyye Celebi, Jasmin Abraha und Florian Eich betrachtete das Theaterpublikum auch mit einem weinenden Auge: Alle drei Zehntklässler bereiten sich derzeit auf ihren Schulabschluss vor und werden die nächste Aufführung der Theater-AG nicht mehr als Mitwirkende unterstützen – aber sicher als Zuschauer!