Theater

Rolf Puller // Aufführungen // 16. März 2015

„Ein Sommernachtstraum“: Die Aula als Zauberwald

Eine märchenhafte Verwechslungskomödie konnte die Schulgemeinde in den Aufführungen der Theater-AG am 13., 14. und 15. März 2015 erleben: In den letzten Monaten erarbeitete die Gruppe den „Mittsommernachtstraum“ des englischen Dichters William Shakespeare – in einer schülergerechten Fassung unter der Leitung von Anette Krock.

Die Geschichte ist turbulent: Hermia ist in Lysander verliebt, soll aber nach dem Willen ihrer Mutter Demetrius heiraten. Die beiden fliehen und stattdessen versucht Helena verzweifelt, Demetrius´ Herz zu erobern. Es entwickelt sich ein verzwicktes Spiel, angestachelt von dem Liebeszauber des Elfenkönigs Oberon und seines treuen Dieners Puck. Eine Vielzahl von Verwirrungen und Missverständnissen ist die Folge. Elfenkönigin Titania verliebt sich in den zum Esel verwandelten Zettel, Lysander vergisst seine Geliebte Hermia und buhlt stattdessen um die Gunst Helenas. Bald treibt auch Puck sein eigenes Spiel … Erst zum Ende schafft Oberon wieder Ordnung und fügt die Paare zusammen, die zusammengehören.

Das Publikum war fasziniert vom Spiel der Darstellerinnen und Darsteller. Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen waren daran beteiligt, die Shakespearesche Komödie auf die Bühne zu bringen. Unterstützt wurde die Aufführung durch Andreas Eich, Vater zweier Schauspieler, der als professioneller Bühnentechniker viele Ideen zur Gestaltung von Licht und Sound einbrachte. Das Publikum dankte den Schauspielern, den Schülern, die Licht und Ton steuerten, der Regisseurin Anette Krock und Herrn Eich mit großem Applaus.

Das Spiel von Sümeyye Celebi, Jasmin Abraha und Florian Eich betrachtete das Theaterpublikum auch mit einem weinenden Auge: Alle drei Zehntklässler bereiten sich derzeit auf ihren Schulabschluss vor und werden die nächste Aufführung der Theater-AG nicht mehr als Mitwirkende unterstützen – aber sicher als Zuschauer!

Rolf Puller // In der Schule // 25. November 2014

Der Förderverein macht’s möglich: „Bühne frei!“

Mit der Unterstützung durch den Förderverein der Hermann-von-Helmholtz-Realschule e. V. verfügen wir nun über eine Bühne mit Traversenkonstruktion, an der Scheinwerfer und Mikrofone befestigt werden können. Die Theatergruppe und die musikalischen Arbeitsgemeinschaften der Schule sind froh darüber, dass Szenen, Gesang und Musik nunmehr von der richtigen Stelle aus beleuchtet und gut verständlich gemacht werden können. Hatte der Förderverein gemeinsam mit dem Schulträger vor einigen Jahren die Bühne finanziert, war ihm jetzt die notwendigen Konstruktion für die Licht- und Tontechnik ein Herzensanliegen. Ein gutes Angebot der Wuppertaler Firma TONact Veranstaltungstechnik erlaubte die Anschaffung, für die der Förderverein in seiner Weihnachtssammlung noch weitere Unterstützer sucht. Die Schulgemeinde freut sich sehr über die Anschaffung – mit großem Eifer unterstützten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 10 c den Aufbau der Traversenteile. Auf die Licht- und Toneffekte bei den nächsten Aufführungen des Schultheaters, des Schulchors und der Band darf man gespannt sein!

Rolf Puller // Aktionen // 29. März 2014

Verstehen, wie eine Diktatur entsteht – Theater-AG zeigte „Die Welle“

Wie kann man das scheinbar Unverständliche begreifbar machen? Ben Ross ist  Lehrer und möchte mit seinen Schülern der Frage nachgehen, wie sich in Deutschland nach 1933 die Schreckensherrschaft der Nazis etablieren konnte. Warum haben sich die Menschen damals nicht genügend gewehrt? Könnte sich eine solche Unterdrückung wiederholen? Um das zu klären, führt der Lehrer ein Experiment mit den Jugendlichen durch, das zunächst ganz harmlos verläuft: Die Schüler lernen, was das Wort „Disziplin“ bedeutet und schließen sich zu einer Gruppe mit dem Namen „Die Welle“ zusammen. Innerhalb kurzer Zeit nimmt dieses Gruppendenken jedoch radikale Züge an: Schüler, die nicht dem Ideal der Gruppenmitglieder entsprechen, werden unter Druck gesetzt oder sogar körperlich angegriffen. Die Situation droht zu eskalieren, bis Ben Ross den Jugendlichen auf radikale Weise klarmacht, wie weit sie zu gehen bereit sind, und das Experminent beendet.

In zwei eindrucksvollen Aufführungen am 28. und 29. März 2014 zeigte die Theater-AG das Stück nach dem Roman von Morton Rhue in einer Bühnenfassung von Axel Ziemke. Die Schauspielerinnen und Schauspieler haben ein Jahr lang Texte gelernt, unter der Leitung von Frau Krock das Stück geprobt und mit ihr die Szenen weiterentwickelt. Die Vorführungen gingen unter die Haut; das Beklemmende des Entstehens einer Diktatur wurde durch das Spiel der Jugendlichen deutlich. Das Publikum dankte es an beiden Abenden mit langem Applaus.

Zwischen den beiden Teilen der Aufführung sorgten Chor und Band der Schule unter der Leitung von Frau Weikamp für die musikalische Unterhaltung im Musikraum neben der „Theaterbar“.

 

 

Rolf Puller // Aktuelles // 30. November 2013

„So ein Theater!“

„Ritter, Räuber und Randale“ – so heißt das Theaterstück, in dem Corinna die Hauptrolle, eine Prinzessin, spielen wird. Sie weiß jedoch noch nicht, dass sie in der letzten Szene einen Ritter küssen soll. Ausgerechnet Ricardo, der Mädchenschreck der Schule, wird ihr Partner sein. Kein Wunder, dass sich Eltern und Freundinnen Sorgen machen, ob Corinna der Auftritt gelingen wird. Die Verwirrung ist groß, als sich das Mädchen schließlich in einen anderen Ritter verliebt … – so beschreibt der Verfasser des Theaterstücks, Hans-Peter Tiemann, den Inhalt.

Unter der Regie von Frau Krock haben Sechst- und Siebtklässler dieses Theaterstück einstudiert und am 27.11. und am 29.11.2013 in der Aula der Schule aufgeführt. Umrahmt wurden die Aufführungen vom Chor der Schule (unter der Leitung von Frau Weikamp).

Den vielen Zuschauern gefielen das Stück und der musikalische Rahmen. In beiden Veranstaltungen gab es am Ende großen Applaus für die jungen Darsteller und Musikanten.

Die Spenden des Publikums vom 29.11.2013 sind ein weiterer Baustein zur Finanzierung der neuen Mikrofone. Das wiederum freut auch den Förderverein, der solche Anschaffungen der Schule regelmäßig unterstützt. Ein herzliches Dankeschön an das Publikum und den Förderverein!