Wer liest am besten vor?

Diese Frage stellt sich immer im Dezember eines jeden Schuljahres: So waren in den letzten Wochen alle Sechstklässler angetreten, um den Wettstreit der besten Vorleserinnen und Vorleser ihrer Klassen auszutragen. Am 9. Dezember 2016 traten die drei Klassensieger gegeneinander an; eine Jury aus älteren Mitschülern und Lehrkräften kürte dann den Schulsieger: Martin Behr aus der Klasse 6 a.

In diesem Wettbewerb mussten die Klassensieger zunächst einen selbst ausgewählten Buchauszug präsentieren und vorlesen; in einer zweiten Runde wurde ihnen eine Vorleseaufgabe aus einem Buch aufgetragen, das sie selbst nicht kannten. Martin und seine Mitbewerber merkten, dass es gar nicht so leicht ist, die große Gruppe der Zuhörenden durch einen faszinierenden Lesevortrag in den Bann zu ziehen. Das Ergebnis der Jury fiel dann aber recht eindeutig aus – nun muss Martin zu Beginn des Jahres 2017 zur Stadtmeisterschaft antreten und seine Lesekünste dort unter Beweis stellen. Drücken wir ihm die Daumen!

Der Vorlesewettbewerb – getragen vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels – findet seit vielen Jahrzehnten statt. Schon ungeheuer viele Sechstklässler haben daran teilgenommen. „Nur wer liest, kann verstehen, denn Lesen ist die Grundlage aller Bildung. Im Mittelpunkt des Vorlesewettbewerbs stehen Lesefreude und Lesemotivation. Er bietet allen Schülern der sechsten Klasse Gelegenheit, die eigene Lieblingsgeschichte vorzustellen und neue Bücher zu entdecken.“ So beschreibt der Börsenverein die Zielsetzung des Wettbewerbs. Wie das jährliche „Lesestündchen“ ist dieser Wettstreit Teil der schulischen Leseförderung unserer Schule.